SEO von Mobilwebseiten – Neues kommt an

SEO von Mobilwebseiten – Neues kommt an

25 August 2016Katarzyna Parzonka

All die Mobilwebseiten, auf denen schwer zurückzuweisenden Pop-ups erscheinen, sollen bald von Google bestrafft werden. Darüber hinaus wird das Label „mobiltauglich“ aus den Suchergebnissen verschwinden. Warum?

Vor ein paar Tagen verkündete Google zwei Hauptveränderungen im Bereich der Suchergebnisse. Das Label „mobiltauglich”, das den perfekt lesbaren Mobilwebseiten verliehen wurde, soll nicht mehr genutzt werden. Was kommt als Nächstes ist aber noch interessanter und für viele Internetnutzer aus dem rein praktischen Grund sehr wichtig. Ab 10. Januar 2017 hat Google nämlich vor, das ganze System zu reorganisieren. Genauer gesagt soll eine Strafe auf all die Webseiten auferlegt werden, die zwar Vollbildschirmwebseiten haben, doch deren Besucher mit aufdringlichen Werbungen belästigen, die den ganzen Bildschirm bedecken und das normale Webseitennutzen in großem Maße verhindern. Seitdem werden sie in den Suchergebnissen niedriger platziert.  


Warum verzichtet Google auf das Label „mobiltauglich”? Als dessen Eigendaten vorweisen, sind 85 % aller Seiten schon jetzt mobiltauglich. Um unnötige Elemente aus den Suchergebnissen auszuschließen, werden dann die Labels beseitigt, sogar wenn sie immer noch als Rankingsignal genutzt bleiben.   


Sicherlich werden die Strafen wegen der irritierenden Vollbildschirmwerbungen den schlimmen Marketing(pseudo-)spezialisten nicht so lieb sein. Werbungen dieser Art hatten gewöhnlich nur ein kleines Kreuzchen, mit dem man diese Werbung schließen konnte. Wir sollen aber die Sache betonen, dass nicht alle Webseiten mit Vollbildschirmwerbungen bestrafft werden, dies betrifft nämlich nur diese, die wegen der nervenden Werbungen schwerzugänglich werden. Die Pop-ups, die den Nutzern die Hauptnavigation der Seite bedecken, müssen dann verschwinden oder das Fensterchen schnell schließen lassen. 


Doch falls auf einer Webseite völlig nützliche Fenster erscheinen (die beispielsweise zum Einloggen notwendig sind), droht deren Entwicklung keine Gefahr. Der Kern der Sache liegt natürlich in einem ganz anderen Problem. 


Quelle: https://techcrunch.com/2016/08/23/good-riddance


Katarzyna Parzonka, PR & Event Manager